Freibierlaune der SPD hilft Brauereien nicht

Zur Biersteuer

„Die SPD hat die Brauereien und Biertrinker für ihren Wahlkampf entdeckt. Gegen lecker Pils, Alt oder Kölsch kann schließlich niemand etwas haben. Nur ist die heute von der SPD vorgetragene Idee, mal eben die Biersteuer in NRW auszusetzen oder zu erstatten, noch schaler als Bier von vorgestern“, findet der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Olaf Lehne.

Der Vorschlag bringt allenfalls der SPD eine Meldung in der Zeitung, aber unseren Brauereien nichts.

 
„Unstrittig ist, dass Brauereien stark unter der Corona-Krise und geschlossener Gastronomie leiden und ihnen die Absatzmärkte weggebrochen sind. Für die Umsatzausfälle gibt es Hilfsprogramme des Bundes, die sicher noch besser und passgenauer greifen könnten.
 
Die SPD fordert aber jetzt in Freibierlaune: Weg mit der Biersteuer, die mit etwa 9 Cent pro Liter erhoben wird. Oder sie soll mit einem Schluck aus der Pulle über den Corona-Rettungsschirm erstattet werden. Axel Stauder, Geschäftsführer der gleichnamigen Privatbrauerei aus Kutschatys Wahlkreis, hat es im heutigen Pressegespräch selbst gesagt: Die Brauereien produzieren derzeit deutlich weniger Bier. Was Brauereien weniger produzieren oder gar wegschütten mussten, darauf wird auch keine Biersteuer erhoben. Der Vorschlag hilft als nicht weiter und hinterlässt den schalen Beigeschmack, dass die Presse-Show der SPD wieder eine reine PR-Nummer war.“
 

Nach oben